Ökologische Reinigungsmittel & Pflegeprodukte

Fragen und Antworten
Naturreine, ätherische Öle, wie verträglich sind sie wirklich?
Bei der Umweltverträglichkeit ätherischer Öle kommt es auf die konkrete Anwendung und die eingesetzte Konzentration an. Ätherische Öle sind natürliche Pflanzenstoffe, die beispielsweise durch Wasserdampfdestillation, Extraktion oder Pressung gewonnen werden.
Wie viele andere natürliche Stoffe können auch ätherische Öle in konzentrierter Form Eigenschaften besitzen, die bei der Bewertung berücksichtigt werden müssen. Einige können beispielsweise für Wasserorganismen schädlich sein und sind entsprechend eingestuft.
In unseren Reinigungsprodukten werden ätherische Öle nur in geringen Konzentrationen eingesetzt.* Entscheidend ist daher nicht allein die Eigenschaft des reinen ätherischen Öls, sondern auch seine Konzentration im fertigen Produkt und die vorgesehene Anwendung.
Ätherische Öle erfüllen in unseren Produkten zudem eine funktionale Aufgabe. Sie können beispielsweise zur Reinigung beitragen und als natürliche Duftkomponenten eingesetzt werden.
Bei der Beurteilung unserer Produkte betrachten wir daher die fertige Rezeptur und ihre bestimmungsgemäße Anwendung – nicht allein die Eigenschaften einzelner Inhaltsstoffe.
* Eine Ausnahme bildet unser Holzbalsam, der einen höheren Anteil ätherischer Öle enthält. Als Holzpflegeprodukt wird er auf die Oberfläche aufgetragen und verbleibt dort, sodass die Anwendung nicht mit der eines wasserbasierten Reinigungsmittels vergleichbar ist.
Was sind Tenside?
Tenside sind wichtige Bestandteile von Reinigungs- und Pflegeprodukten. Sie helfen dabei, Wasser und Fett miteinander zu verbinden und Schmutz von Oberflächen zu lösen. Dadurch können Verschmutzungen mit Wasser aufgenommen und abgespült werden.
Alle Tenside besitzen einen wasserliebenden (hydrophilen) und einen wasserabweisenden (hydrophoben) Teil. Durch diesen besonderen Aufbau können sie die Oberflächenspannung des Wassers verändern und dafür sorgen, dass Wasser Oberflächen besser benetzt und Schmutz lösen kann.
Je nach Aufbau unterscheidet man vier verschiedene Tensidgruppen:
– Anionische Tenside besitzen eine negativ geladene funktionelle Gruppe.
– Nichtionische Tenside tragen keine elektrische Ladung.
– Amphotere Tenside können je nach Umgebung sowohl positive als auch negative Ladungen tragen.
– Kationische Tenside besitzen eine positiv geladene funktionelle Gruppe. Sie werden beispielsweise häufig in Weichspülern eingesetzt.
Pflanzlich oder petrochemisch?
Bei Tensiden kommt es nicht nur auf die Tensidgruppe an. Auch die Herkunft der eingesetzten Rohstoffe ist entscheidend. Ein anionisches Tensid kann beispielsweise aus pflanzlichen Rohstoffen oder aus petrochemischen Ausgangsstoffen hergestellt werden. Allein anhand des chemischen Namens lässt sich die Herkunft daher nicht immer erkennen.
Für ökologische Reinigungsprodukte gelten deshalb besondere Anforderungen an die eingesetzten Rohstoffe. Bei unseren Produkten setzen wir ausschließlich Tenside pflanzlichen Ursprungs ein.
Welche Tenside verwendet Uni Sapon?
Uni Sapon verwendet ausschließlich anionische und nichtionische Tenside pflanzlichen Ursprungs.
Zu den nichtionischen Tensiden gehören beispielsweise Zuckertenside wie Coco-Glucoside und Lauryl Glucoside. Sie werden sowohl in unseren Reinigungsprodukten als auch im Shampoo eingesetzt.
Bei den anionischen Tensiden verwenden wir unter anderem Fettalkoholsulfate. Auch diese werden bei uns aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen. Unser Fettlöser basiert beispielsweise zu einem großen Teil auf Seife, einem klassischen anionischen Tensid.
Auf amphotere und kationische Tenside verzichten wir vollständig.
Wie wird die Herkunft kontrolliert?
Bei unseren zertifizierten Produkten ist die Auswahl der eingesetzten Rohstoffe nicht allein eine Frage des Vertrauens. Die Einhaltung des Ecodetergents-Standards von ECOCERT wird im Rahmen der Zertifizierung regelmäßig geprüft. Dabei müssen die eingesetzten Rohstoffe die Anforderungen des jeweiligen Standards erfüllen.
So stellen wir sicher, dass wir bei unseren Tensiden nicht nur auf ihre chemische Funktion achten, sondern auch auf ihre pflanzliche Herkunft und die Anforderungen an ihre Herstellung.
Zitronensäure aus einem Pilz?
Zitronensäure wird entgegen ihrem Namen nicht aus Zitronen gewonnen. Industriell wird sie überwiegend durch einen biotechnologischen Fermentationsprozess hergestellt. Dabei werden kohlenhydrathaltige Ausgangsstoffe – beispielsweise Zucker, Stärke oder daraus gewonnene Zucker – mithilfe von Mikroorganismen in Zitronensäure umgewandelt. Der Pilz Aspergillus Niger ist dabei der wichtigste Produktionsorganismus für die industrielle Herstellung.
Und was hat das mit Gentechnik zu tun?
Bei der Herstellung von Zitronensäure können unterschiedliche Produktionsstämme und Ausgangsstoffe eingesetzt werden. Neben nicht gentechnisch veränderten Stämmen von Aspergillus niger gibt es auch gentechnisch veränderte Produktionsstämme. Gentechnische Verfahren können unter anderem dazu eingesetzt werden, die Leistungsfähigkeit der Mikroorganismen bei der Zitronensäureproduktion zu verbessern.
Wir haben uns bewusst für eine Zitronensäure entschieden, die ohne gentechnisch veränderte Ausgangsmaterialien und ohne gentechnisch veränderte Produktionsorganismen hergestellt wird.
Biologisch abbaubar?
Was bedeutet eigentlich „biologisch abbaubar“?
Biologisch abbaubar bedeutet, dass Mikroorganismen einen Stoff unter geeigneten Bedingungen abbauen können. Bei Tensiden in Wasch- und Reinigungsmitteln gelten dafür in der EU konkrete gesetzliche Anforderungen.
Die Detergenzienverordnung (EG) Nr. 648/2004 verlangt für die ultimative aerobe biologische Abbaubarkeit von Tensiden einen Abbaugrad von mindestens 60 % innerhalb von 28 Tagen. Dabei wird die Mineralisierung des Tensids unter definierten Prüfbedingungen untersucht.
Unsere eingesetzten Tenside erfüllen diese Anforderungen. Bei unseren ökologischen Reinigungsprodukten gehen die eingesetzten Rohstoffe darüber hinaus und erfüllen die Anforderungen des jeweiligen ökologischen Standard
Wann ein Stoff unter realen Umweltbedingungen vollständig abgebaut ist, lässt sich dagegen nicht mit einem einzigen Zeitpunkt angeben. Der tatsächliche Abbau hängt unter anderem von den jeweiligen Umweltbedingungen ab – beispielsweise von Temperatur, Sauerstoffversorgung und der vorhandenen mikrobiologischen Gemeinschaft.
Deshalb unterscheiden wir zwischen der gesetzlich definierten Prüfung der biologischen Abbaubarkeit und dem tatsächlichen Abbau eines Stoffes in der Umwelt.
Die Auswahl und Bewertung der eingesetzten Rohstoffe ist Bestandteil unserer Qualitäts- und Zertifizierungsanforderungen. Bei unseren zertifizierten Produkten wird die Einhaltung des Ecodetergents-Standards im Rahmen der Zertifizierung regelmäßig überprüft.
Automatische Waschmitteldosierung
Du möchtest unser Waschmittel in einer Waschmaschine mit automatischer Dosierung verwenden? Das ist grundsätzlich möglich. Dabei solltest du einige Punkte beachten:
1. Gebrauchsanweisung beachten
Lies zunächst die Gebrauchsanweisung deiner Waschmaschine. Prüfe insbesondere, ob und unter welchen Bedingungen ein anderes Waschmittel als das vom Hersteller empfohlene verwendet werden kann. Nicht jedes AutoDose-System ist für jedes Flüssigwaschmittel geeignet.
2. Dosierung richtig einstellen
Stelle die automatische Dosierung entsprechend unserer Dosierempfehlung ein:
– 10 ml bei leicht verschmutzter Wäsche
– 16 ml bei normal verschmutzter Wäsche
– 24 ml bei stark verschmutzter Wäsche
Je nach Waschmaschine können zusätzlich Faktoren wie Wasserhärte, Beladungsmenge und Programm berücksichtigt werden. Deshalb gibt es keinen allgemein gültigen Einstellwert für alle Geräte.
3. Beim Wechsel des Waschmittels den Behälter reinigen
Wenn du zuvor ein anderes Waschmittel verwendet hast, solltest du den Dosierbehälter vollständig leeren und gründlich reinigen, bevor du unser Waschmittel einfüllst. Verschiedene Waschmittel sollten nicht miteinander vermischt werden.
Unser Tipp: Beginne mit der niedrigeren Dosierung und erhöhe sie bei Bedarf schrittweise. So kannst du die Dosierung an deine Waschmaschine, deine Wasserhärte und den Verschmutzungsgrad deiner Wäsche anpassen.
Entkalkung von Kaffeevollautomaten und Kaffeemaschinen
Bei regelmäßiger Reinigung ist eine zusätzliche Entkalkung meist erst in größeren Zeitabständen erforderlich. Wie und wie häufig eine Kaffeemaschine entkalkt werden sollte, hängt jedoch vom jeweiligen Gerät ab. Bitte beachte deshalb immer zuerst die Gebrauchsanweisung des Herstellers!
Wenn die Verwendung unseres Kalklösers für dein Gerät geeignet ist, kannst du ihn entsprechend der folgenden Dosierung einsetzen:
– 4 gehäufte Esslöffel Kalklöser auf ca. 1 Liter Wasser
– bei einem kleineren Wassertank entsprechend weniger, z. B. 2 gehäufte Esslöffel auf 500 ml Wasser
Fülle die verdünnte Lösung in den Wassertank und lasse zunächst etwa eine Tasse durch die Maschine laufen. Anschließend stoppst du den Durchlauf und lässt die Lösung etwa 30 Minuten einwirken. Danach lässt du die restliche Lösung vollständig durch die Maschine laufen.
Anschließend das System gründlich mit klarem Wasser spülen. Wir empfehlen, mindestens zwei vollständige Spülgänge mit frischem Wasser durchzuführen.
Danach kann die Maschine wieder wie gewohnt verwendet werden.
Wichtig: Verwende unseren Kalklöser nur, wenn der Hersteller deines Geräts die Verwendung eines entsprechenden Entkalkers zulässt. Bei Kaffeevollautomaten mit einem integrierten Entkalkungsprogramm solltest du dieses Programm entsprechend der Geräteanleitung verwenden.
Entkalken von Steamern und Dampfgarer
Auch Steamer und Dampfgarer sollten regelmäßig entkalkt werden. Kalkablagerungen können die Funktion des Geräts beeinträchtigen und langfristig zu Ablagerungen und Schäden führen.
Beachte vor der Entkalkung immer die Gebrauchsanweisung des Geräteherstellers! Je nach Gerät unterscheiden sich die Materialien, Entkalkungsverfahren und empfohlenen Produkte. Verwende unseren Kalklöser deshalb nur, wenn der Hersteller die Verwendung eines entsprechenden Entkalkers zulässt.
Unser Uni Sapon Kalklöser basiert auf pflanzlichen Säuren und kann entsprechend der folgenden Anleitung verwendet werden.
Steamer ohne Entkalkungsprogramm
Löse 100 g Uni Sapon Kalklöser in 1 Liter warmem Wasser auf
Fülle die Lösung so in den Wasserbereich des Geräts, dass die Kalkablagerungen vollständig bedeckt sind. Verteile die Lösung bei Bedarf mit einem Schwamm auf den betroffenen Stellen.
Lass die Lösung nur kalt einwirken. Nach kurzer Einwirkzeit kannst du die Flüssigkeit mit einem Schwamm aufnehmen und entfernen.
Reinige das Gerät anschließend gründlich mit klarem Wasser und trockne es mit einem Mikrofasertuch.
Steamer mit Entkalkungsprogramm
Bereite die Entkalkungslösung entsprechend der oben genannten Dosierung vor. Fülle etwa 500 ml der Lösung in den Wassertank bzw. entsprechend der vom Gerätehersteller vorgegebenen Menge.
Starte anschließend das Entkalkungsprogramm des Geräts und beachte dabei die Gebrauchsanweisung des Herstellers.
Verwende die nach dem Programm verbleibende Lösung nicht erneut. Leere den Wassertank und spüle ihn gründlich mit klarem Wasser aus. Führe anschließend die vom Hersteller vorgesehenen Spülgänge mit frischem Leitungswasser durch.
Nach Abschluss des vom Hersteller vorgeschriebenen Spülvorgangs kann das Gerät wieder verwendet werden.
Grünbelag auf Terrasse und Beton
Je nach Befall und Material gibt es verschiedene Möglichkeiten, Grünbelag, Algen, Flechten oder Moos von Terrassen und anderen Außenflächen zu entfernen.
1. Fettlöser für empfindlichere Oberflächen
Bei empfindlicheren Steinplatten kann unser Fettlöser eine gute Alternative sein, wenn eine Behandlung mit Sauerstoffbleiche aufgrund des Materials nicht geeignet ist. Auch Holz- und Kunststoffterrassen sowie Gartenmöbel aus Holz können damit gereinigt werden.
Benetze die betroffene Fläche zunächst großzügig mit Wasser. Trage anschließend unseren Fettlöser pur mit einem Tuch dünn auf die betroffenen Stellen auf.
Lass den Fettlöser kurz einwirken und bearbeite die Fläche anschließend gründlich mit einem geeigneten Schrubber. Spüle die behandelte Fläche danach mit reichlich Wasser ab.
2. Sauerstoffbleiche für geeignete Steinfläche
Diese Variante eignet sich für unempfindlichere, dafür geeignete Steinflächen. Auf Holz sowie empfindlichen Oberflächen sollte die Sauerstoffbleiche nicht angewendet werden.
Wässere die Steinplatten zunächst gründlich. Verteile anschließend etwas Sauerstoffbleiche auf den betroffenen Stellen und lass sie etwa 15 Minuten einwirken.
Bearbeite die Fläche danach nochmals kurz mit einem Schrubber und spüle sie anschließend gründlich mit Wasser ab.
Wichtig: Teste die Anwendung vor der großflächigen Behandlung zunächst an einer unauffälligen Stelle und beachte die Hinweise auf dem Produkt sowie die Eignung des jeweiligen Materials.
Unsere Tipps zur Reinigung und Pflege von Gartenmobiliar aus Holz
Holzbänke und Tische, die nicht lackiert sind, benötigen etwas mehr Pflege.
Hier empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Reinigen:
Entferne zunächst Verschmutzungen mit unserem Fettlöser. Gib dazu etwas Uni Sapon Fettlöser in einen Eimer mit Wasser oder verwende den fertig gemischten Küchen-und Fleckenspray. Reinige das Holz mit einem Schwamm oder Tuch und entferne dabei die Verschmutzungen.
Pflegen:
Lass das Holz anschließend vollständig trocknen. Behandle dein Mobiliar danach großzügig mit dem Uni Sapon Holzbalsam und lass ihn entsprechend der Produktanleitung trocknen.
Schützen:
Zum Abschluss kannst du die behandelten Flächen mit dem Uni Sapon Multi-Pflegebalsam pflegen. Er bildet einen wasserabweisenden Schutzfilm und kann dadurch dazu beitragen, das Holz vor Feuchtigkeit und Flecken zu schützen.
Harzflecken entfernen
Baumharz ist sehr zäh und klebrig und gehört deshalb zu den hartnäckigeren Flecken. Es lässt sich jedoch mit bestimmten fett- oder alkoholhaltigen Mitteln lösen.
Harzflecken auf Textilien
Bei Textilien kannst du einen Harzfleck beispielsweise mit Speiseöl vorbehandeln. Bei empfindlichen oder farbigen Textilien solltest du vorher an einer unauffälligen Stelle prüfen, ob das Material und die Farbe die Behandlung vertragen.
Lass das Öl einige Minuten einwirken und prüfe anschließend, ob sich das Harz lösen lässt. Tupfe das gelöste Harz vorsichtig mit einem saugfähigen Tuch ab und wiederhole die Behandlung bei Bedarf.
Wichtig: Durch die Behandlung mit Öl kann anschließend ein Fettfleck zurückbleiben. Gib deshalb vor dem Waschen etwas Uni Sapon Waschkonzentrat direkt auf die betroffene Stelle und wasche das Kleidungsstück anschließend entsprechend den Pflegehinweisen des Herstellers.
Auf weißen, dafür geeigneten Textilien kann zusätzlich unsere Sauerstoffbleiche zur Vorbehandlung eingesetzt werden.
Harzflecken auf Böden und festen Oberflächen
Bei kleineren Harzflecken kannst du zunächst versuchen, das Harz mit warmem Wasser etwas anzulösen und anschließend mit einem saugfähigen Tuch abzutupfen.
Bei empfindlichen Oberflächen solltest du dabei nicht stark reiben oder kratzen, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.
Lässt sich der Fleck auf diese Weise nicht entfernen, kann eine Behandlung mit etwas Speiseöl helfen. Anschließend die Oberfläche gründlich mit unserem Fettlöser reinigen, um die Ölrückstände zu entfernen.
Bei geeigneten Holzoberflächen kann auch unser Holzbalsam zur Behandlung von Harzflecken eingesetzt werden. Das darin enthaltene Orangenöl kann dabei helfen, Harz zu lösen. Anschließend die gelösten Rückstände mit einem saugfähigen Tuch aufnehmen und die Oberfläche entsprechend ihrer Materialbeschaffenheit nachreinigen.
Schellack
Viele alte Möbelstücke oder Musikinstrumente sind mit Schellack behandelt. Diese Oberflächen sind empfindlich und können durch ungeeignete Reinigungs- und Pflegemittel beschädigt werden.
Schellack wird aus dem harzigen Sekret der Lackschildlaus gewonnen. Die fertige Schellackoberfläche reagiert empfindlich auf bestimmte Lösemittel und alkalische Reinigungsmittel. Je nach Konzentration und Einwirkzeit können diese die Oberfläche anlösen oder verändern.
Für die Reinigung und Pflege solcher wertvollen Oberflächen empfehlen wir deshalb unseren Uni Sapon Multipflegebalsam.
Am besten wird der Balsam mit einem weichen Baumwolltuch dünn aufgetragen und eingearbeitet. Verschmutzungen und Gebrauchsspuren können dabei gelöst bzw. optisch ausgeglichen werden. Auch Wasser- und Griffspuren sowie ein matter oder grauer Schleier können sich dadurch deutlich verbessern.
Für einen optimalen Pflegeeffekt empfehlen wir, das Produkt 3–4 Stunden einwirken zu lassen und anschließend mit einem trockenen, weichen Tuch nachzupolieren.
Der Multipflegebalsam pflegt die Oberfläche mit natürlichen Inhaltsstoffen und unterstützt dabei, den natürlichen Glanz und die ursprüngliche Ausstrahlung der Schellackoberfläche zu erhalten.
Wichtig: Bei wertvollen oder besonders empfindlichen Möbelstücken sollte das Produkt zunächst an einer unauffälligen Stelle getestet werden.
Lederschuhe – Nähte schützen und Leder pflegen
Wer Lederschuhe trägt, kennt das Problem: Das Leder selbst kann Feuchtigkeit gut standhalten, besonders die Nahtbereiche sind jedoch empfindlicher. Mit unserem Multi-Pflegebalsam kannst du diese Bereiche zusätzlich pflegen und wasserabweisend behandeln.
Entnimm mit einem Schwamm oder Tuch eine kleine Menge Uni Sapon Multi-Pflegebalsam aus der Dose und pflege den Schuh zunächst wie gewohnt.
Anschließend behandelst du den gesamten Bereich der Nähte und die angrenzenden Stellen großzügig mit dem Multi-Pflegebalsam. Massiere den Balsam gut in das Leder ein.
Ein Nachpolieren ist nicht erforderlich.
Die Behandlung macht das Leder wasserabweisender und kann dazu beitragen, das Eindringen von Feuchtigkeit über die Nahtbereiche zu reduzieren.
Wer häufig bei Schnee und Matsch unterwegs ist, sollte die Behandlung regelmäßig wiederholen, um den wasserabweisenden Pflegeeffekt aufrechtzuerhalten.
Tipp: Teste den Multi-Pflegebalsam bei empfindlichen oder besonders hellen Ledern zunächst an einer unauffälligen Stelle.
Pumpverschluss – warum kann Flüssigkeit ins Steigrohr steigen?
Bei unseren Pumpenspendern kann es unter bestimmten Bedingungen vorkommen, dass Flüssigkeit im Steigrohr nach oben steigt. Das kann insbesondere bei höheren Temperaturen auftreten, beispielsweise in warmen Waschküchen oder Küchen.
Der Grund: Eine geöffnete Pumpe bildet ein offenes System. Bei höheren Temperaturen kann dadurch etwas Produkt aus dem Pumpenkopf austreten.
Wir verwenden bewusst robuste Pumpen, die auch den Transport in größeren Mengen gut überstehen. Eine weniger stabile Pumpe würde zwar möglicherweise leichter verschließbar sein, könnte aber beim Transport beschädigt werden. Das würde zu unnötigem Produktverlust und zusätzlichem Plastikmüll führen.
Unser Tipp: Wenn die Pumpe in einer warmen Umgebung steht, verschließe sie nach Gebrauch einfach wieder.
So geht’s:
1. Stelle die Flasche auf eine stabile, ebene Fläche und lege ein Schwammtuch darunter.
2. Drücke die Pumpe mit einer Hand fest nach unten.
3. Drehe mit der anderen Hand die Flasche mehrmals gegen den Uhrzeigersinn, während du die Pumpe nach unten gedrückt hältst.
4. Sollte dabei eine kleine Menge Produkt austreten, kannst du sie mit dem Schwammtuch auffangen und beispielsweise zum Spülen verwenden.
Hier zeigen wir die Methode in einem kurzen Video:
https://www.youtube.com/watch?v=sgIywCXXK2s













